Am Mittwoch den 07.03.2018 konnte das BRK Roßtal seine Einsatzbereitschaft Tatkräftig unter Beweis stellen.
Am Montag den 05.03.2018 war auf der Hardhöhe in Fürth eine 250 Kilo Bombe entdeckt worden. Kurz darauf wurde entschieden, dass die Bombe vor Ort entschärft werden muss.

Durch diese Entscheidung war klar, dass ein Gebiet von 500 Meter Radius um die Bombe evakuiert werden muss. Hiervon waren 4.000 Anwohner und 5.000 Mitarbeiter der anliegenden Firmen betroffen.
Die Alarmierung kam am Dienstag den 06.03.2018. Sofort meldeten sich fünf EHRENAMTLICHE Helfer, die Ihre Freizeit und Ihre Überstunden zu gunsten der betroffenen Menschen opferten.
Das BRK hatte den Auftrag ca. 50 Menschen zu transportieren, die nicht selbstständig in eine geeignete Unterkunft gehen konnten.
Das ganze begann um 13:00 Uhr. Der Roßtler Krankenwagen und der Roßtaler Rettungswagen brachten jeweils einen Patienten in das Altenheim in die Friedrich-Ebert-Straße.
Neben den Personen wurden Rollstühle, Rollatoren und Sauerstoffgeräte transportiert.
Während der Rettungswagen eine Pause bekam transportierte der Roßtaler Krankenwagen drei weitere betroffene Personen in das K-Schutzzentrum nach Atzenhof.
Hier wurde der Standort für die nächsten 3 Stunden bezogen. Auch der Rettungswagen wurde in das K-Schutzzentrum verlegt.
Die drei Stunden wurden zusammen mit anderen Helfern aus dem Kreisverband Fürth, sowie Einheiten aus Nürnberg verbracht.

Um 17:40 Uhr kam die Meldung "Bombe entschärft". Der Rettungswagen und der Krankenwagen aus Roßtal brachten jeweils einen Einwohner zurück in seine Wohnung.
Um 19 Uhr war der Einsatz für die Bereitschaft Roßtal beendet.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlichen, bei allen ehrenamtlichen Helfer bedanken, die wie jedes Mal für andere Menschen da sind und diesen helfen.

Benjamin Senkel